Als Herr Perkun seine Rehabilitation begann, verfolgte er ein klares Ziel: ein sicheres und selbständiges Leben in seinem eigenen Zuhause. Dieses stellt ihn im Alltag vor besondere Herausforderungen: Treppen, hohe Schränke und enge Wege erschweren die Nutzung von Rollstuhl oder Rollator, da die Wohnung bislang nicht barrierefrei ist.
Mit seiner Beinprothese startete daher eine intensive Rückkehr in den Alltag. Gemeinsam mit den Therapeut:innen arbeitete Herr Perkun konsequent und Schritt für Schritt an seiner Selbständigkeit. Im Fokus standen dabei unter anderem das sichere Gehen mit Unterarmgehstützen, das Treppensteigen sowie ein souveränes Prothesenhandling. Ebenso trainierte er einen stabilen freien Stand bei alltäglichen Aktivitäten, vom Zähneputzen über das Ankleiden bis hin zum Griff nach der Tasse im Küchenschrank. Auch das eigenständige Einkaufen wurde erfolgreich in die Therapie integriert.
Ein wesentlicher Bestandteil der Rehabilitation war das Sicherheitstraining. Selbständigkeit bedeutet schließlich auch, schwierige Situationen bewältigen zu können. Dazu gehörten Übungen wie das Aufstehen nach einem Sturz, der gezielte Einsatz hilfreicher Gegenstände beim Aufrichten aus Bett, Rollstuhl oder von der Treppe sowie Strategien, um sich eine Zwischenhöhe zu schaffen und wieder sicher in den Rollstuhl zu gelangen.
Herr Perkun begegnete jeder Herausforderung mit bemerkenswerter Lebensfreude. Seine positive Ausstrahlung und der gemeinsame Humor prägten die Therapieeinheiten ebenso wie seine hohe Motivation.
Am Ende der Rehabilitation konnte er sein Ziel erreichen. Besonders berührend sind seine eigenen Worte:
„Ich habe mich von Anfang an gut betreut und sicher gefühlt.“
Diese Rückmeldung bestätigt den Anspruch, Patient:innen Sicherheit, Vertrauen und Mut für ihren weiteren Weg mitzugeben.
